Das Dorf liegt in einer flachen, weiten Ebene zwischen dem Gmeumeriwald im Norden (516 m ü. M.) und dem Bick im Südosten (562 m ü. M.). Hier mündet das Furttal ins Limmattal. Die Ebene fällt unmittelbar bei der Limmat steil ab. Nördlich des Gmeumeriwaldes beginnt ein südlicher Ausläufer der Lägern. Die höchste Stelle ist der Blick, die tiefste Stelle liegt an der Limmat auf 385 Metern. Vom 903 Hektaren grossen Gemeindegebiet sind 306 Hektaren bewaldet und 188 Hektaren überbaut.
Zur Gemeinde gehören auch die einst selbständigen Weiler Kempfhof und Ötlikon. Die im Kanton Zürich vom Gemeindegebiet von Unterengstringen umschlossene aargauische Exklave Kloster Fahr, das bisher rechtlich eigenständig war, gehört seit 1. Januar 2008 zur Gemeinde Würenlos.
Nachbargemeinden sind Wettingen im Westen und Norden, Otelfingen im Nordosten, Hüttikon im Osten, Oetwil an der Limmat im Südosten, Spreitenbach und Killwangen im Süden sowie Neuenhof im Südwesten.
Emma Kunz wuchs als Tochter eines armen Handwebers in Brittnau auf. Seit ihrer Kindheit beschäftigte sie sich mit aussergewöhnlichen Erscheinungen. Mit 18 Jahren begann sie, ihre Begabung für Telepathie und Prophetie zu nutzen und mit dem Pendel zu arbeiten. Ihre Ratschläge und Therapien sollen oft wundersame Erfolge erzielt haben, wobei Emma Kunz den Begriff Wunder strikt ablehnte, sie schrieb sich lediglich Fähigkeiten zu, die in jedem Menschen schlummern sollen. 1911 reiste Emma Kunz in die USA, um einer Jugendliebe zu folgen, kehrte aber enttäuscht ein Jahr später wieder zurück nach Brittnau, wo sie in einer Strickerei Arbeit fand. Von 1923 bis 1939 arbeitete sie als Haushälterin des Kunstmalers Jakob Welti. In der Zeit begann sie, mit dem Pendel Kraftströme der Erde zu untersuchen. 1930 veröffentlichte sie ein Gedichtbüchlein. Ab dem Jahre 1938 begann Emma Kunz mithilfe des Pendels auf Millimeterpapier grossformatige Bilder zu malen. Von 1940 bis 1947 wohnte sie wieder in Brittnau. 1942 will sie heilende Kräfte in Würenloser Gestein gefunden haben. Diesem Heilgestein gab sie den Namen AION A. Ab dem Jahre 1951 wohnte sie in Waldstatt am Säntis, der für sie ein heiliger Berg war.
Wirken]
Im Jahre 1986 gründete Anton C. Meier, der Inhaber der Steinwerke A. Meier AG, in Würenlos das Emma-Kunz-Zentrum, um die Forschungen und das Bildwerk von Emma Kunz zu erhalten und um AION A abzubauen und als Naturheilmittel zu verkaufen. Damit ging Emma Kunz' Wunsch in Erfüllung, dass «ihr» Ort ein Ort der Begegnung würde für geistiges, kulturelles und heilendes Schaffen.
Meier war seinerzeit an Kinderlähmung erkrankt, so dass die Eltern Emma Kunz zur Rate zogen. Heute ist die Steinwerke A. Meier AG, die inzwischen den Besitzer wechselte und drei Steinbrüche besitzt, auf heilendes Gestein spezialisiert.